Von Rainer Rupp
In Trumps zweiter Amtszeit verschwimmen die Grenzen zwischen Macht und Recht: Militärschläge, politische Einschüchterung und internationale Empörung markieren eine beispiellose Erosion amerikanischer Rechtsstaatlichkeit und globaler Glaubwürdigkeit mit gefährlichen weltweiten Folgen.
In der Donald Trump 2.0-Amtszeit zeichnet sich eine Entwicklung ab, die selbst erfahrene US-Militärjuristen und ehemalige US-Regierungsbeamte alarmiert: eine systematische Verschiebung der rechtlichen Grenzen militärischen Handelns – hin zu einer Praxis, die Kritiker als offen gesetzeswidrig bezeichnen. Im Zentrum steht eine Serie von Militärschlägen auf mutmaßliche Drogenschmugglerboote in der Karibik. Was von offizieller Seite als entschlossene Drogenbekämpfung dargestellt wird, werten Völkerrechtler als außergerichtliche Tötungen.
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